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  Wenn jemand sein Geld so anlegen möchte, dass er jederzeit darüber verfügen kann, ist eine der Möglichkeit, sein Geld auf einem Tagesgeldkonto entsprechend zu deponieren. Aufgrund der derzeit aktuellen Niedrigzinsphase aufgrund der Aktivitäten der EZB versuchen Tagesgeldanbieter ihre Kunden mit speziellen Neukundenangeboten zu locken. Diese beinhalten beispielsweise Sonderzinsen für einen sehr begrenzten Zeitraum aufs Tagesgeldkonto oder entsprechende Geldgutschriften beim Abschluss eines solchen Tagesgeldkontos. Bei auffällig guten Angeboten gegenüber dem Wettbewerb sollte man jedoch sich das Angebot genauer anschauen. Diese dienen ausschließlich zur Neukundengewinnung. Die Tagesgeldzinsen online vergleichen ist daher ein Vorteil, den besten Anbieter für sich zu finden. Dennoch kann derjenige, der jeweils auf das aktuell beste Angebot nach Ablauf der Sonderangebote umschichtet, kann von diesen Neukunden-Angeboten profitieren. Der Zinsunterschied beträgt bei einigen Anbietern während des begrenzten Einstiegszeitraumes gegenüber den normalen Konditionen manchmal das Doppelte an Zinsen. Was das Tagesgeld anbelangt, ist eine eventuelle Angst vor einem Schufa-Eintrag unbegründet. Tagesgeldkonten werden von den Kreditinstituten nur auf Guthabenbasis geführt. Somit wird bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos weder eine Schufa-Auskunft eingeholt noch wird eine Auskunftei über die entsprechende Geldanlage auf einem Tagesgeldkonto informiert.
Die
Sicherheit

Tagesgeldanbieter innerhalb der EU sichern aufgrund von EU-Gesetzregelungen jedes Tagesgeldkonto in Höhe von 100.000 € pro Kunde ab. Zusätzlich werden in vielen Vergleichsportalen bei den dort aufgeführten Vergleich der Tagesgeldkonten in vielen Fällen nur Kreditinstitute angezeigt, die bei der BaFin gelistet sind. Die BAFin sichert zusätzlich, wenn das Institut die Deutschland seinen Firmensitz hat, die Zahlungsfähigkeit dieser Banken und Kreditinstitute ab. Somit besteht ein doppelter Sicherheitsschutz.
Die Versteuerung

Die bei einem Tagesgeldkonto anfallenden Zinsen fallen unter die „Einkünfte aus Kapitalanlagen“ und sind in Deutschland steuerpflichtig. Seit 1. Januar 2009 gilt in Deutschland die Kapitalertragssteuer, um im Bundesgebiet eine einheitlich Besteuerung zu gewährleisten. Diese Abgeltungssteuer beträgt 26,38 % und setzt sich aus den 25 % Abgeltungssteuer und 5,5 % Solidaritätszuschlag zusammen. Dieser Satz wird von den Kreditinstituten jeweils vor der Auszahlung des Rest-Zinsbetrages an den Anleger an das Finanzamt pauschal abgeführt. Durch den Sparpauschbetrag bei alleinstehenden Personen von 801 € und verheiratete Personen von 1.602 sind die Anlager in der Lage, durch einen Freistellungsantrag für Kapitalerträge keine Steuern für die Zinsen zahlen zu müssen. Dieser Antrag ist bei der jeweiligen Tagesgeldbank schriftlich einzureichen. Sobald dieser Antrag eingeht, wird der Abzug und die Überweisung an das Finanzamt von den Teilbeträgen der Zinsen eingestellt.

Tagesgeldzinsen Vergleich: Top-Zinsen in Deutschland

Ein Tagesgeldkonto lockt die Kunden meist mit einer täglichen Verfügbarkeit. Die Einlagen können dabei problemlos zum jeweiligen Tageszins angelegt werden. Der große Unterschied zu einem Girokonto besteht darin, dass ein solches Bankkonto nicht für Zahlungsvorgänge genutzt werden kann. Es dient somit mehr als eine Art Verwahrungsmöglichkeit für höhere Geldsummen zu einem höheren Zinssatz, als dies bei einem Girokonto üblich ist. Es können somit keine Überweisungen auf andere Konten oder Abhebungen an einem Geldautomaten erfolgen. Jedoch zahlt der Anleger im Normalfall auch keine Gebühren, um ein solches Konto zu eröffnen. Nur sehr selten werden Gebühren für die Eröffnung des Kontos oder die Kontoführung erhoben. Auch lässt sich ein solches Konto jederzeit, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist wieder kündigen. Der Besitz eines solchen Kontos bietet somit, mit den hohen Zinsen, der täglichen Verfügbarkeit und den geringen oder gar nicht vorhandenen Kosten viele Vorteile. Jedoch sollte bei der Auswahl des jeweiligen Geldinstituts ein ausführlicher Vergleich durchgeführt werden. Nur dadurch kann der Anleger die bestmögliche Option für sich erkennen und nutzen.
Ein Tagesgeldzinsen Vergleich kann nützlich sein

Interessierte Anlieger finden, unter Nutzung des Internets diverse Übersichten und Gegenüberstellungen verschiedener Angebote. Die Tabellen sind, in übersichtlicher Art und Weise gefüllt mit diversen Informationen, welche dem Leser zur Auswahl des besten Angebots verhelfen sollen. Sowohl Vorteile der Konten, als auch die Bedingungen, welche an deren Nutzung gebunden sind werden in diesen Tabellen dargestellt. Besonders im Fokus stehen hier die verschiedenen, von den Banken angebotenen Zinssätze für das Tagesgeld. Bei diesen ist es empfehlenswert sich besonders ausführlich zu informieren, denn nicht nur die Höhe alleine ist ausschlaggebend. Auch die Häufigkeit der Zinsauszahlung ist von immenser Bedeutung. Je öfter die Zinsen an den Anleger ausgezahlt werden, desto vorteilhafter ist dies im Normalfall für ihn. Dies beruht auf dem Fakt, dass die Summe, welche im Anschluss, nach der Auszahlung erneut verzinst wird nun angewachsen. Dies sorgt für einen Anstieg der Summe bei der nächsten Zinsauszahlung. Es sollte deshalb unbedingt, bei einer Gegenüberstellung verschiedener Angebote darauf geachtet werden, ob die Auszahlung des Zinses einmal pro Monat oder seltener erfolgt. Auf der Suche nach dem vorteilhaftesten Angebot hilft oft nur simples aber oft zeitaufwendiges Nachrechnen mit dem Taschenrechner. Nur so ist es möglich auch wirklich zu 100 Prozent das beste Angebot sicher zu erwischen. Auf keinen Fall sollte einfach auf Werbeaussagen der jeweiligen Bank vertraut werden, da diese letzten Endes daran interessiert sind mit dem angelegten Geld den höchstmöglichen Gewinn zu erwirtschaften. Hohe Zinsen und eine häufig Auszahlung derer erweist sich für sie demnach als hinderlich.